Mehrere Klassen der Jahrgänge sechs bis acht unserer Schule, auch wir mit der 7c, hatten die Gelegenheit, am Vortrag „Gefahren im Netz – Weiterleiten verbotener Inhalte“ mit dem Polizisten Florian Preuß von der Präventionsstelle der Polizeidirektion Lübeck, der sich mit dem Thema Medien und Gewalt auseinandersetzt, teilzunehmen.
Herr Preuß machte den Schülerinnen und Schülern bewusst, welche Gefahren hinter Handy, Apps und Internet stecken können. Er erzählte über Themen wie Datenschutz und Recht am eigenen Bild, Apps, Soziale Medien und Spiele. Wir lernten über Altersgrenzen für verschiedene Apps: auf YouTube zum Beispiel darf man erst ab 18 posten, sehr viele Kinder und Jugendliche fälschen aber ihr Alter, und Roblox ist ab 16, die App-Anbieter überwachen die Einhaltung dieser Altersbeschränkung allerdings nicht ausreichend. Herr Preuß erzählte auch von KI-Servicediensten, die, selbst ohne dass man sie aktiv benutzt, die ganze Zeit zuhören, Gespräche mitverfolgen oder sogar Daten von einem sammeln. Eine andere gefährliche App ist Snapchat: sie kann jederzeit deinen Standort sehen und mittlerweile sogar feststellen, ob du gehst, Auto fährst oder zu Fuß unterwegs bist.
Wir haben auch über das Thema Cybermobbing gesprochen, da das meistens viel zu sehr unterschätzt wird. Cybermobbing beginnt oft mit einem Spaßkommentar, der reicht oft aber schon, um zur Gewohnheit zu werden. Gründe dafür bei den Mobbenden können Langeweile, Wut, Unzufriedenheit mit sich selbst oder manchmal auch Einsamkeit sein. Inhalte sind nur schwer löschbar und Täterinnen und Täter können vermeintlich anonym bleiben (dadurch gibt es eine geringe Hemmschwelle). Wenn euch sowas passiert oder ihr so etwas mitbekommt, redet so früh wie möglich mit euren Vertrauenspersonen!
Text: Celia, Aivi, Amelie (7c)
