Während der Projekttage wurden auch 22 Schülerinnen und Schüler im Coaching ausgebildet und wir vom Media-Team konnten einen Einblick in den Kurs bekommen. Bereits beim Betreten des Raumes war eine ausgelassene und lockere Stimmung zu verspüren. Frau Hewelt, die Leiterin, führte das Projekt mit viel Elan und Begeisterung. Die Auszubildenden und Frau Hewelt nahmen sich viel Zeit, um unsere Fragen zu beantworten. Besonders interessierte uns, was wir genau unter Coaching verstehen können.
Gemeinsam erklärte die Gruppe, dass Coaching ein Zusammenspiel aus Zuhören und Ratgeben ist. Das Ziel dabei ist es, einen Hilfesuchenden beraten zu können, um ihm in einer schwierigen Situation zu assistieren. Um einen Erfolg zu erlangen, muss man mehrere Bausteine erlernen. Diese setzen sich aus aktivem Zuhören und „Rucksack leeren“ (Last abfallen lassen) sowie dem Ertragen von Pausen zusammen. Um diese Bausteine umsetzen zu können, werden in der Ausbildung Kommunikationsspiele praktiziert. Natürlich wollten wir auch wissen, weshalb man auf so eine Projektidee kommt. Da Frau Hewelt bereits eine ausgebildete Coachin ist, wollte Sie ihr Wissen an ihre Schüler weitergeben. Denn Sie erklärte uns, dass es sinnvoll sei, solche „Bausteine schon während der Schulzeit zu erlernen – das erleichtert nicht nur das private, sondern auch das professionelle Miteinander.“
Nach dem Absolvieren der Ausbildung erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat und dürfen sich offiziell als Coach bezeichnen.
Text und Fotos: Marie, Pia und Nico (11. Jahrgang)