Im September nach den Sommerferien startet der Wetterballon aus dem Projekt „Weber
über den Wolken“. An den Projekttagen der Carl-Maria-von-Weber-Schule hatten wir drei Tage Zeit, zu diesem Projekt alles rund um das Thema „Wetterballon“ vorzubereiten. Mit Hilfe des
Ballons wollen wir die Temperatur, den Luftdruck und den Feinstaub in diesem Teil der
Atmosphäre erforschen. Zudem werden unterschiedliche Experimente mitgesendet. Der
Flugprozess dauert etwa vier Stunden und findet in einer Höhe von 30-40 Kilometern über dem
Boden statt.

Das Thema der diesjährigen Projekttage an unserer Weber-Schule war „Verbindungen schaffen: MINT und die Vielfalt der Welt“. Das Projekt „Wetterballon“ war etwas ganz Besonderes: Drei Projektgruppen arbeiteten zu diesem Thema zusammen, einige gestalteten, andere berechneten Daten und wieder andere werteten die Luftqualität aus.

Der erste Kurs bereitete unter der Leitung von Frau Dr. Rusch, Herrn Sierck, Herrn Kühn und Herrn Petersen den Start des Ballons vor, baute eine Testsonde, mit der die Experimente und Messgeräte hochgeschickt werden können, und testete ein GPS -Modul.

Im Kurs der Projektleiterin Frau Friedrichsen schauten Schüler und Schülerinnen in die Zukunft,
untersuchten das Stadtklima und suchten Veränderungsideen für lebenswerte Städte. Mit dem
Wetterballon können wir verschiedene Daten messen, so analysiert man, wie die Luftqualität in
Städten ist.
Frau Hack leitete das dritte Projekt: Hier wurde sich mit der Öffentlichkeitsarbeit für
das Projekt auseinandergesetzt. Wir kreierten unser eigenes Logo, designten Flyer und Plakate
und erstellten Videos und Beiträge für den Blog und die sozialen Medien.
Die Projektleiterin Frau Dr. Rusch, die bereits den Funkkontakt mit der Raumstation ISS im
Dezember 2023 initiierte, erzählte uns, warum sie diese Idee gewählt hatte: „Ein Wetterballon-
Projekt verbindet viele unterschiedliche Fächer – von Physik über Informatik bis zur Geografie.
Genau das macht es so spannend: Jeder kann sein Wissen und seine Interessen einbringen.“
Diese Idee, den Start eines Wetterballons zu planen, war für jeden etwas. So erzählte uns zum
Beispiel Bente: „Ich habe das Projekt gewählt, weil ich es gut finde, dass die Weber-Schule
versucht, neue Dinge herauszufinden.“ Einer anderen Schülerin gefällt, dass die Schule etwas
Besonderes anbietet, denn so können die Schülerinnen und Schüler neue Sachen entdecken.
Unterstützt werden wir von der Abteilung der Extraterrestrischen Physik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, dem Förderverein der Weber-Schule und der Rütgers Stiftung. Nun warten wir gespannt bis zum September auf den Beginn der Forschungsreise des Wetterballons der Weber-Schule – guten Flug!
Wiede und Lana (6e)
